Die Formative Psychologie wurde von Stanley Keleman, Berkeley, USA, begründet. Sie versucht Denken, Fühlen und Handeln in ein Gleichgewicht zu bringen. Denken, Fühlen und Handeln sind an die Körperhaltung gebunden. Symptome bzw. seelische Konflikte gehen mit einer bestimmten Haltung bzw. mit einem bestimmten Reaktionsmuster einher.
_
Die meisten Menschen haben gelernt Probleme gedanklich zu verarbeiten und Gefühle bis zu einem gewissen Grad wahrzunehmen. Wiederholt sich jedoch ein bestimmtes Verhalten, z. B. eine unangemessene Angstreaktion, ist ein tiefergehendes Verständnis dieses Verhaltensmusters notwendig. Folgende Fragen können wichtige Hinweise auf die tiefere “Haltung”, die mit einem Problem verbunden ist, geben: Wie setze ich mich unter Druck? Wie halte ich aus? Wie nehme ich mich zurück? Wie mache ich mich in einer bestimmten Situation klein und hilflos? Welche Haltung nehme ich ein und welche Gefühle sind daran gekoppelt? Wie fühle ich mich in einer bestimmten Haltung?
 
Das Problem wird auf diese Art konkret spürbar. Die entsprechende somatische Organisation läßt sich in Stufen intensivieren bzw. verändern. Dieser somatische Dialog unterstützt eine graduelle Änderung des Verhaltens und erlaubt eine der Situation angemessene Handlungsweise, zum Beispiel eine eindeutige Abgrenzung, einzuüben. Anspannung, Ängste, Hilflosigkeit und Handlungsunfähigkeit lassen sich schrittweise abbauen. Ziel dieses Dialoges ist eine pulsierende Lebensweise, die das somatische und emotionale Wachstum der Person fördert.
   
_______________________

»
 seminare

 

 www.stressmanagement.de

Dr. med. Gerhard Zimmermann
Privatpraxis für Psychotherapie & Verhaltensmedizin

startseite | kontakt | english  

      Was ist Stress?
      Verhaltensmedizin
      Formative Psychologie
      Stressmanagement
      Stress & Krankheit
      Stress & Haut
      Vorträge / Seminare
      Aktuelles
 
      Praxis
      Links / Literatur
      Impressum
 
   Formative Psychologie   

 

 

(c) 2005