STRESSmanagement


Ein hohes Maß an Stress beeinträchtigt nicht nur die Leistungsfähigkeit der Betroffenen, sondern auch deren Gesundheit. Dabei entsteht eine verstärkte vegetative Anspannung, die sich in Unruhe, Angst, und Schlafstörungen sowie in vielfältigen körperlichen und seelischen Symptomen äußern kann.

Eine herkömmliche Behandlung mit Medikamenten unterdrückt bis zu einem bestimmten Grad die Beschwerden. Da jedoch ein tieferes Verständnis für die zugrundeliegenden Körperreaktionen fehlt, kommt es häufig zu einem Rückfall der Symptome. Darüber hinaus können aufgrund der weiter bestehenden Anspannung ernsthafte Erkrankungen auftreten.

Verhaltensmuster, wie sich unter Druck setzen, Aushalten, Konfliktvermeidung, Passivität und Hilflosigkeit sind von erheblicher Bedeutung für die Stressentstehung. Mit Hilfe von Übungen zur Spannungs- und Körperwahrnehmung können diese Reaktionsmuster erfaßt und verstanden werden. Der Zusammenhang zwischen den Beschwerden und dem eigenen Verhalten unter Stress wird so spürbar. In einem schrittweisen Lernprozeß lassen sich diese oft unbewußten Verhaltensmuster beeinflussen und abbauen.

Die Effektivität in der Kommunikation mit sich selbst und Anderen wird erheblich gesteigert und eine selbstbewußte, handlungsorientierte Haltung entwickelt sich. Indem Belastungsgrenzen fühlbar und subjektive Bedürfnisse ausreichend berücksichtigt werden, wirkt Stressmanagement krankheitsvorbeugend und fördert die aktive Auseinandersetzung mit Problemen im immer komplizierter werdenden Berufsalltag.

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Dr. med. Gerhard Zimmermann
Hautarzt
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